Ecopop

D Vouksinitiativa „Stopp mit de Ubervöucherig – zur Sicherig va de natürliche Läbesgrundlage“ fordert a Beschrenkig va de Zuwanderig bedingta Bevöukerigswachstum um 0.2% pro Jahr. Zudem sölle zäh Prozent vam Budget va de internationala Entwickligszämearbiit it Massnahme zur Förderig vo de friwillige Familieplanig inveschtiert cho. Ziel va de beide Forderige isch die durhafti Sicherig va de natürliche Läbesgrundlage i de Schwiz u im Usland

Usgangslag

Im Jahr 2013 isch d Schwizer Bevöucherig um 1.3 % gwachsa, was 104`500 Persone entspricht, 80 % devo sina Zuwanderer, netto si demna 87`000 Persone meh igwanderet aus usgwanderet.

Was würd gänderet?

Mit de Annahm vo dera Initiativa chemi ds Bevölkerigswachstum uf 0,2 % oder 16`000 Personen pro Jahr reduziert. Ds Budget für d Familieplanig i de Entwickligsländer chemi va bisher 15 Millione uf 200 Millionen Franke pro Jahr erhöit.

Uswürkige

E Annahm va de Initiative würd sich insbsundera uf d Beriiche Wirtschaft, Zuewanderigspolitik u Asylwese, Entwickligshiuf u d bilaterali Wääge uswürke. Für d Schwizer Wirtschaft würdi e Annahme va de Initiativa bedüte, dass de hiesige Unternähme weniger Arbitschreft zur Verfüegig stane. Andersch aus die agnoni Massazuwanderigsinitiativa nennt die vorligendi Initiativa konkreti Höchschtzahle für d Zuewanderig. E Apassig a d Bedürfniss va de Wirtschaft isch drum numa begränzt müglich. Chuntes zura Chündigung va de Personefrizügigkitsabkomme u de Bilaterale 1 chemi de Schwiz unter Umstände de Zuegang zum EU-Binnemarkt verwert.

Argumänt vo de Befürworter

  • D Befürworter va de Initiative sina überzügt, dass d Beschränkig vam Bevölkerigswachstum notwendig sigi, um de fortschritendi Umweltzerstörig  u de Verknappig va de Ressource es Endi ds setze.
  • Des Witera gingi e settigi Beschrenkig mit de augemine Verbesserig va de Läbesqualität i de Schwiz ihär. Vüu Problem chemi dedür entschärft. Dezu ghöri: Verstopfti Strasse, überfüuti Züüg, hohi Mietzinse, de Rückgang va Landwirtschaftflecheni, Luftverschmutzig u die fortschritendi Zersidlig.
  • A Orientierig va de schwizerische Zuwanderigspolitik a de Bedürfnis va de Umwelt müessi de Wirtschaft nid zwangslüfig schaade. Ufgrund va de hohe Azahl Uswanderer chennte o gnue Fachchreft iwandere.

Argumänt vo de Gägner

  • Es sigi beser, ds Problem vam hohe Ressourceverbruch pro Chopf adsga, um die natürliche Läbsegrundlage erhaute ds chene. Für üsas Ökosystem spielis ki Rola ob a Person i de Schwiz oder anderswo läbt. D Initiativa sigi somit nid ds geigneta Instrument dem Problem ds begägne.
  • Dür d Annahm va de Initiative entstünde hoi Choschte. Zudem würdi as nüs Bewilligungsverfahre vo dera Art hoii administratifi Choschte verursache zum anderea würdi ds Gäud i de Regu va de junge Zuwanderer, bischpiuswis bi de AHV fehle u zura Finanzierigslücka i Milliardehöii führe.
  • D Annahm va de Initiative cheni zure Chündigung vam Personenfrizügigkitsabkomme führe, da disi mit de gforderte Massnahme nid veribar sigi. Somit würdi d Schwiz de Zuegang zum europäische Binnemarkt verliere.

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Links

In Zusammenarbeit mit Vimentis und dem Jugendrat Freiburg

Jugendrat

Quelle: Abstümmigsbüechli , www.vimentis.ch, www.easyvote.ch

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